Der 3000-Meter-Lauf zählt zu den Langstreckenläufen. Während der olympischen Spiele und bei den Leichtathletik-Meisterschaften war der 3000-Meter-Lauf eine wichtige Disziplin der Frauen. Heute wird er nicht mehr absolviert, da er durch den 5000-Meter-Lauf, der sowohl von Männern als auch von Frauen bewältigt wird, abgelöst wurde. Allerdings wird der 3000-Meter-Lauf noch heute in der Halle von Männern und Frauen gelaufen und gilt als längste Hallendistanz. Bei den Olympischen Spielen wurde der 3000-Meter-Lauf von 1984 bis 1992 ausgetragen, bei den Meisterschaften in der Leichtathletik von 1980 bis 1993. Natürlich kann dieser Lauf von Leichtathletik-Vereinen ausgetragen werden, in der Halle oder im Freien.
Die Läufer können sich auf der Strecke ihr Tempo und ihren Laufrhythmus einteilen, doch es gilt, die Strecke von 3.000 Metern in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Die Bestzeit der Männer liegt bei 7:25 Minuten und wurde von im Jahre 1994 vom Algerier Noureddine Mourceli in Monte Carlo absolviert. Daniel Komen aus Kenia konnte diese Zeit noch unterbieten, denn er erreichte in Rieti im Jahre 1996 die Bestzeit von 7 Minuten und 20 Sekunden. Die Frauen sind beim 3000-Meter-Lauf nicht ganz so schnell. Im Jahre 1993 bewältigte eine Chinesin die Strecke in 8 Minuten. Verfolgt man die Statistik der Besten, so ist ganz klar erkennbar, dass die Afrikaner und Afrikanerinnen immer die besten Plätze belegt haben. Allerdings gewann auch eine deutsche Frau während der Olympischen Spiele die Goldmedallie, und zwar Birgit Friedmann im Jahre 1980.
Der 3000-Meter-Lauf wird auch als Hindernislauf ausgetragen. Dabei werden in jeder Runde 4 Hürden überwunden, die für Männer und Frauen ebenso hoch wie beim 400-Meter-Hürdenlauf sind. Diese Hürden dürfen nicht berührt werden. Zusätzlich ist eine Hürde mit einem quadratischen Wassergraben zu überwinden. Es gilt, möglichst weit von dieser Hürde abzuspringen, um so weit wie möglich im hinteren Bereich des Wassergrabens zu landen.